Archiv der Kategorie: Gastro

WO sind die Leprechaun alle hin?

51 Stunden in Dublin… Power-Travel mit Erschöpfungsgarantie:

Die irische Mytholgie fanden wir im Malahide Castle. Ohne Regenbogen und ohne Gold am Ende des selbigen, dafür mit einmaligem „eye-candy“. Eine Seltenheit in Irland: das Schloss ist zum Teil noch original möbliert.

Offenen Auges suchten wir weiter: der Kobold, neben der Harfe das zweite Wahrzeichen Irlands tanzt wohl nur, wenn man genug Guinness zu sich genommen hat.

Auf ging es in die berühmt-berüchtigte irische PUB-Kultur, insbesondere im Bereich von Templebar findet der interessierte Dublin-Besucher alles über das dritte, inoffizielle Wahrzeichen!

Oscar trink mit mir…

Im Guinness Storehouse in Dublin  – ist nicht nur was für Bierliebhaber. Die Multimedia-Effekte sind bombastisch – es machte einfach Spaß die 7 Stockwerke zu durchforschen und natürlich dann am Ende ein frisches, kühles Guinness zu probieren.

Oscar Wilde rekelt sich auf seinem Stein, als kenne er die Wirkung des dunklen Gebräus nur allzu gut. Die Talking Statuen erzählen alles mit dem richtigen „Audio-Device“ etwas Geheimnisvolles von sich.

36 Löcher Golf gespielt…

8 Millionen Schafe, Millionen lose Steinmauern, uralte Ruinen und Irland ist für den einen oder anderen ein einziger riesengroßer Golfplatz.

In 51 Stunden wurde auf dieser Reise gleich zweimal 18 Loch gespielt. Portmarnock Golf links  – 27 Löcher und ein bekannter Meisterschaftsplatz sowie  den Howth Golf Course, optisch der Attraktivere. Die Drohnen-Cam war dabei.

WAS wäre wenn….

Unsere Eingebung: Was wäre, wenn es den Kobolden in Irland zu langweilig geworden ist? Wenn diese Feenwesen einfach auch mal gern woanders hinreisen wollten – im Süden würden die grünen Mäntel zu warm werden aber der kalte Norden wäre genau richtig: Island, Grönland – ARKTIS?

Wie gut, dass die brandneue HANSEATIC NATURE gerade im Hafen von Dublin lag. Kurz nach ihrer Jungfernfahrt gehen nun die Reisen Richtung Arktis los und im Herbst wären die kleinen Sagengestalten dann in Feuerland und in der Antarktis.

Da sie sich unsichtbar machen können – wir sie auch nicht an der Schulter gepackt bekamen, – mussten wir unsere exklusive Schiffsbesichtigung ganz bodenständig und ohne „Fairytales“ absolvieren.

Da will ich auch mal hin….

An Board waren allerdings magische Momente inklusive: Die LED-Wände und Decken, die Meeres-Farben und das Interieur-Design sind einfach gelungen: ein moderner Sprung ins neue Jahrzehnt der Expeditionsschiffe. Und ich gönne es jedem, der es sich leisten kann: in einer Juniorsuite Unvergessliches erleben.

BARCELONA – die Schöne am Meer

Quirlig. Kulturell. Inspirierend. Kulinarisch. Ein Trip in diese magische Stadt lohnt immer. Die Romantik einiger Plätze zieht jeden in ihren Bann. Wir chillen am Strand der Barceloneta, Sonnen uns im Park Güell, tauchen ein in Gaudis Meisterwerke und entdecken in Gracia die wahre katalanische Atmosphäre. Die Ramblas müssen auch sein, touristisch hin oder her, es gehört einfach zu einem Barcelona-Trip dazu.

Trotz 40 km Fußmarsch in 3 Tagen: kein Gramm verloren. Der Foodwalk macht es unmöglich: Das liegt nicht nur an den köstlichen Churros mit heißer Schokolade und die Coca de Crema zum Frühstück, den Bombas zum Mittagessen – der Name ist Programm – sowie Tappas in allen Variationen zum Abend – inkl. dem Gläschen Cava.

Die unverwechselbare Mischung aus typischen Touristenattraktionen, wie die Sagrada Familia oder die CASA Batlló, den schönsten Märkten in Europa, wie Mercat La Boqueria aber auch dem den abseits gelegenen Märkten wie den Mercat Santa Catarina und den vielen kleinen Feinkostläden, Cafés und Bars, Galerien, Handwerkskunst und und und….eine Stadt, in der 4 Tage wie 24h sind.

Ein LEIDER gibt es dennoch: die Eintrittspreise sind in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Selbst mit dem vorgebuchten Citypass ist man allein an Eintrittsgelder in die bekannten Sehenswürdigkeiten über 100 Euro pro Person los. Der 2 Tagespass mit dem Hop-on – Hop-off Sightseeing Doppeldecker-Bussen ist absolut empfehlenswert und mit 40 Euro pro Person sicher allemal günstiger als Taxifahrten.

Wir waren schon vor 20 Jahren dort, jetzt wieder und auch zukünftig wird Barcelona auf unserer Lieblings-Städte-Trip-Liste stehen.

Und wer weiß, vielleicht erleben wir dann tatsächlich die Fertigstellung der Sagrada Familia. Die ewig kunstvolle Baustelle.

Kulinarische Reise auf 99 Quadratkilometern: SYLT

Love it or leave it – denn ändern kannst du Sylt nicht und schon gar nicht das Wetter. Mitten im Sommer erwartete uns ein Herbststurmwetter mit allen Wetterkapriolen, die diese wunderbare Insel zu bieten hatte. Aber ein „Syltie“ weiss das und ist vorbereitet. Überhaupt: schon morgens beim Frühstücken freuten wir uns auf den kommenden Abend, denn wir hatten unsere Reise als Food-Hopping geplant und umgesetzt. Umso besser, wenn es draußen so richtig schön wehte, da kehrt Gemütlichkeit in den zum Teil Reet-bedeckten Restaurants auf.

Angefangen haben wir im Sölring Hof in Rantum: Johannes King hat sich 2 Sterne erkocht und persönlich geleitete er uns an unseren Tisch – das ist selten und eine von uns sehr geschätzte Geste.

Das 5-Gang Menue barg dagegen keinerlei große geschmacklichen Überraschungen – im Vergleich zum nächsten Abend: im 2 Sterne Restaurant im Fährhaus in der Munkmarsch.

Hier waren wir vollauf begeistert von der herausragenden Kochkunst des Alexandro Pape. Seine Sardischen Wurzeln waren geschickt in der Menüabfolge integriert und unser Gaumen jubilierte bei so viel NEUEM auf der Zunge. Wir kommen wieder! Unbedingt.

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