Freiheit pur. Mit dem Boot im Schnorchelparadies. Nach Hurricane IRMA.

Anegada am Besten mit Steph’s Roller oder Geländemotorrad entdecken!

Die Britischen Jungferninseln, BVI (British Virgin Islands) sind ganzjährig ein perfektes und traumhaftes Urlaubsziel.  Wer dann noch gern iindividuell reist und das unendliche Glücksgefühl nur zu zweit an Bord eines Bootes kennt, weiß wovon wir sprechen.

Unterwegs auf einer Segel- oder Motoryacht und täglich eine andere Insel ansteuern, dabei unendlich viele Lieblinsbuchten und Tauch- und Schnorchelgründe entdecken ist Entschleunigung pur.

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Die maritime Infrakstruktur hat höchstes Niveau, überall kleine aber sehr gut ausgestatte Häfen und Ankerplätze. Die Base von Moorings in Road Town auf der Insel Tortola bietet in allen Größen und Varianten Segel-und Motorbootcharter an. Ob nun mit Crew oder man steuert das Boot selbst. Urlaubsfeeling kommt bereits bei de Beratung und Buchung auf: Moorings übernimmt die komplette Reiseplanung, die Provisionierung des Bootes, wenn man möchte, stattet das Boot mit Handtüchern, Bettwäsche und allem aus, was man auf solch einem Törn benötigt – also ideale Bedingungen, denn auch für Anfänger ist dieses Segel-und Motorboot-Revier gut beherrschbar. Es gibt weder überraschende Untiefen – meist hat man um die 30-40 Fuß unterm Kiel, und nur an manchen Stellen geht es dann maximal bis 150 Fuß.

Die British Virgin Islands liegen an der Kante eines riesigen Unterwasser-Felsvorsprungs, der sich von Puerto Rico aus etwa 136 Kilometer weit erstreckt, bevor er im Norden in den Atlantik und im Süden in die Karibik abfällt. Die meisten Tauchreviere auf den BVI befinden sich auf diesem Vorsprung, auf dem einige faszinierende Wracks und viele fantastische Unterwasserberge in einer angemessenen Tiefe sowohl Taucher als auch Schnorchler auf ihre Kosten kommen lassen.

Seit 1672 stehen die 150 Quadratkilometer großen Inseln unter britischer Flagge und sind weitgehend von Umweltverschmutzung und Zerstörung verschont geblieben.

Es gibt kein Massentourismus und somit auch keine mehrstöckigen Hotels, keine spürbare Industrie sondern die Karibik im Postkarten-Look, so wie sie einmal war.

Hinzu kommt: die BVIs sind eines der  beliebtesten Törnreviere der Welt; mit beständigen Passatwinden, unzähligen Ankerbuchten, abgeschiedenen Stränden und nur immer nur kurzen Distanzen zur nächst gelegenen Insel. An vielen Stellen ist die Sicht bis 30 m auf den Grund – so kristallklar ist das Meer hier.

Während die US Virgin Island den amerikanischen Bauboom über sich ergehen lassen mussten und unzähligen riesigen Kreuzfahrtschiffe ständig vor diesen Inseln kreuzen, wird alles auf den BVIs getan, damit diese Entwicklung hier nicht eintritt.

Nicht umsonst kann man hier auch Milliardären mit Ihren Traumyachten begegnen, die die Abgeschiedenheit lieben. Aga Khan hat vor 3 Jahren  den weltweit einzigen Ableger des Yachting Club Costa Smeralda in Bitter End auf Virgin Gorda eröffnet.  Er bietet jeden erdenklichen Luxus, inklusive Sternekoch. Richard Branson ist Besitzer von Neckar Island und vor 2 Jahren ging wohl Eustacia Islands über den Verkaufstisch – man munkelt: ein unbekannter Millionär hat sich ebenfalls den Traum einer eigenen Insel in einer der letzten Paradiese – den  British Virgin Islands erfüllt.

Ein herrlich exotisches und wirklich noch unberührtes Schnorchelparadies in geschützten Gewässern. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören vier Höhlen bei Norman Island, das originale Treasure Island, wo die Fischschwärme so nah vorbei schwimmen, dass Schnorchler nur die Hand ausstrecken brauchen, um sie zu streicheln

Unsere Lieblingsplätze: zu allererst: Anegada der Lob Lolly Strand, Robinson Crusoe Feeling vom Feinsten, dann die Bucht von Little Deadmans Bay (Insel Peter Island). Hier wächst besonders viel Seegras und so kann man gerade an dieser Stelle beim Schnorcheln viele Wasserschildkröten bewundern. Und natürlich Parrots Rock . Hier liegen die Boote der Taucher und Schnorchler bereits in den frühen Morgenstunden vor Anker, denn der kleine Felsen ist ein wahres Juwel der Unterwasserwelt der Britischen Jungferninseln. Wunderschöner kleiner Hafen mit einem reizenden Pussers-Shop: Leverick Bay, hier ankern wir früh morgens zum Sonnenaufgang, frühstücken an Bord und gehen dann an Land bummeln.

Vor Dead Chest Island, einen knappen Kilometer südlich von Peter Island, wo der Pirat Blackbeard angeblich 15 Mann mit einer Flasche Rum ausgesetzt hat, bewahrt ein Korallenriff einige der schönsten Schätze der Natur. Die sich abwechselnden Abschnitte von Korallen und Sand sind mit umherflitzenden hell leuchtenden Tropenfischen übersät und ihre Kanten sind mit Schwämmen in Regenbogenfarben bedeckt. Das Riff beheimatet außerdem kleine Hummer, Krebse, Seesterne und Krabben.

Das Stonehenge der Karibik: The Baths, riesige Findlinge liegen verstreut umher und muten noch schöner als die Seychellen an. Der Rundweg dauert gut 1 Stunde und man schlecht und schlängelt sich zwischen und unter den Felsen durch. In der Hauptsaison muss man mit viel „Gegenverkehr“ rechnen, weil dies auch als Tagesausflugsziel der Kreuzfahrtschiffe genutzt wird.

Von hier aus erkundetet man dann Inseln wie Norman Island, Virgin Gorda oder auch Anegada, ein Geheimtipp auf hier: abends den frischesten Hummer im Strandrestaurant Lobster Trap genießen.

Wer es bunter und geselliger mag findet auf Jost van Dyke an der White Bay die legendäre Soggy Dollar Bar, nur mit dem Boot erreichbar. Der Name steht für die pitschnassen Dollars, die man zum Zahlen des Painkillers mitbrachte, da man früher ans Ufer schwimmen musste – heute geht’s mit dem Dinghi an den Strand.

Der Painkiller ist das Nationalgetränk, Ananas- und Orangensaft, Kokosmark und viel vom einheimischen Pussers Rum. Darauf ein Hauch frischer Muskat. In den Stärken 1-4 bestellbar und anschließend bemerkbar. Eine leichte Brise schaukelt uns weit weg vom Alltag. Schweren Herzens denken wir an unseren Abreisetag – kaum in Deutschland gelandet, sehnt man sich sofort zurück: Das Motto: live slow, sail fast ….Moorings – wir kommen wieder…

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