Wohin im Oktober? Türkis trifft auf Weiß

Wenn die Farbe Türkis sich einen Geburtsort in Europa aussuchen könnte, würde sie sich sicher für Formentera entscheiden. Je nach Windrichtung für Ses Illetes oder Tanga und Levante. Strände, die zu Recht als Karibik des Mittelmeeres tituliert werden.

Formentera lockt gerade Ende September und den ganzen Oktober mit Ruhe und menschenleeren Stränden und das bei immer noch warmen 25-28 Grad.

Die Sonnenuntergänge am Cap de Barbaria  haben wir sicher schon tausendmal in diversen Fotoapparaten und Smartphones festgehalten und trotzdem fahren wir jedes Jahr wieder um 19:00 in Richtung Leuchturm los, klettern in die Höhle, um unterhalb der Felsen auf den Gute Nacht Kuss von Sonne und Meer zu warten.

Die kleine Schwester von Ibiza muss sich auch kullinarisch nicht verstecken. Mit einem Motorroller ausgerüstet erkunden wir seit Jahren versteckte Geheimtipps der balearischen Küche.

Ibiza Garden ViewDabei trafen wir viele Jahre auf Angie aus Erding. Leider schloss sie ihr Restaurant El Sueno In 2019 – es lag oberhalb des Porto Saler udnwar unser Lieblingslokal. Carlos aus Barcelona war mehr als der dortige Koch. Ein Künstler am Herd: auf gefühlt kleinsten 6 qm zaubert er sternereife Kreationen auf den gut gefüllten Teller. Nicht umsonst war dieses Lokal sogar im Oktober immer sehr gut besucht. Aber wir haben adäquaten Ersatz gefunden: das Restaurant I  Hotel Casbah. Ein verzauberter Gartenblick und ausgefallene Küche.

 Was wir euch nicht vorenthalten möchten sind noch folgende Lokale: Can Rafalet direkt am, Meer, beste Paella, Caminito mit argentinischem Beef und hier wird in der Hochsaison am Pool sogar Tango getanzt, Cana Pepa in San Francesc, direkt bei der Kirche sowie unser absoluter Geheimtipp für besten Fisch: El Codol Foradat.

Nach 5 Tagen lassen wir Formentera hinter uns und wechseln immer noch für 2-3 Tage nach Ibiza.  Und so einfach und bodenständig wir unsere Tage auf Formentera verbringen, so machen wir auf Ibiza nicht weiter. Nein, im Ernst, ein kleines Hideaway  wurde uns erstmals durch sein herausragendes Restaurant bekannt. Ein paar Jahre später darf sich auch das Hotel nun unsere Seelenschaukel nennen: Can Curreu, ein mehr als charmantes Landhotel in San Carlos, und einer der authentischsten Orte von Ibiza.

Wir glauben, der Olivenbaum ist fast 700 Jahre alt, die Hänge sind mit Mandarinenbäumchen übersät und alles wurde im Einklang mit der Natur geschaffen. Das ursprüngliche Haus ist  200 Jahre alt und wurde liebevoll renoviert. Die charakteristischen Merkmale blieben so erhalten. Der Besitzer, der auch  in der Anlage mit seiner Familie lebt, wollte eine Oase der Entspannung erschaffen. Wir könne nur sagen: das hat er zu 100 Prozent geschafft. Das Restaurant mit dem Chefkoch Toni und Oberkellner Oscar waren schon unsere Favoriten als wir noch in Ibiza Downtown oder bei den Salinen wohnten. Kein Weg war uns zu weit, um nicht einmal während unser Aufenthalten auf Ibiza dort einen wirklich genussvollen Abend zu verbringen. Inzwischen wohnen wir auch immer in einer der individuell gestalteten Zimmer. Auch wenn die Fahrt an den Strand dann recht weit ist, überwiegen einfach für uns ganz persönlich die Vorteile.

Wer nicht unerwähnt bleiben darf: Casa Colonial – das 3 Gang Menue hat immer den WOW Effekt und die gesamte Rstaurantanlage ist einfach ein MUST SEE auf Ibiza.

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