Archiv der Kategorie: Tipp

Hinterm Deich im flachen Land

Als waschechter Münchner zog es mich eigentlich nie so richtig in den Norden von Deutschland. Gut, Hamburg habe ich einen Besuch abgestattet – aber noch nördlicher fängt für mich Südschweden an. Die allgemein bekannten Vorurteile, wie ständig schlechtes Wetter, kaltes Wasser, stürmisch und irgendwie einfach nur flach waren ein „weg-bleib-Grund“. Du kannst dort heute schon sehen, wer dich morgen besucht.

Meine damalige Freundin und heutige Frau kommt von „da oben“ – oder vielmehr da unten. Sie liebt daher die Ost- wie die Nordsee und vor allem die friesische Insel Söl, schon langer bevor die BUNTE diese Insel für ihre Promi-Stories entdeckte und sie als Sylt bundesweit bekannt wurde, das dortige raue Meer, den Wind, die anderen Farben und Gerüche. Hinterm Deich im flachen Land weiterlesen

Wertvolles Design muss nicht viel wiegen

Meine Frau hat sich früher immer beschwert.

Dedon 2

Regelmäßig im Frühjahr. Die schweren Gartenmöbel aus Holz mussten alle Jahre wieder auf die Terrasse geschleppt und im Herbst erneut winterfest verstaut werden. Inklusiver blauer Flecken, dem einen oder anderen Maulen, warum wir nicht gleich einen Kran bestellen und vor allem, der ständigen Pflege des Holzes. Dampfstrahlen und einölen. Seit Jahren schleppen wir nicht mehr – wir haben sozusagen ein Design Schwergewicht als Leichtgewicht entdeckt: DEDON.

Total wetterbeständig, daher bleibt bei uns nun einfach alles das ganze Jahr draußen stehen. Selbst die Tische mit Glasplatte. Keine Farbveränderung und auch Frost und Schnee kann diesen Design prämierten Outdoormöbeln nichts anhaben. Apropos Outdoor: wer sagt eigentlich, dass diese wirklich schönen Möbel nicht auch innen toll aussehen? Wir haben auch unsere Wohnbereiche damit ausgestattet. Mit dem Erfolg, dass diese leichten Möbel nun von meiner Frau saisonal umdekoriert und umgestellt werden und ich manchmal nicht mehr weiß, wo das Sofa steht *lach

Golfen am Gardasee mit „il Droni“

Die Golfsaison in Bayern unterliegt gerade im Frühjahr dem Wohlwollen von Petrus. Der Blick hinter die Alpen gen Gardasee lässt ausgehungerte Wintergolfer, wie wir es sind, mit leuchtenden Augen auf die zahlreichen Golfplätze rund um den Lago di Garda blicken. Ende April lockten uns daher die versprochenen 20 Grad ins Chervo Golf Hotel Spa & Resort.

Trotz gemischter Wetterlage: das gesamte Areal ist vom aller Feinsten. Der Pflegezustand der Grüns ist sensationell und auch die Hotelanlage stimmt einen ganz positiv auf das verlängerte Wochenende ein.  Seit Januar 2009 präsentiert sich der Golfplatz Chervò Golf San Vigilio in Pozzolengo, Provinz Brescia, mit einem 27-Loch-Platz sowie einem 9-Loch Kurzplatz. Die Golfanlage verläuft inmitten der sanften Hügel von Desenzano und Sirmione, einer wunderschönen Landschaft mit vielfältiger Vegetation und von großer geschichtlicher Bedeutung. So hat man während der Golfrunde Ausblick auf die beiden Türme San Martino und Solferino. Golfen am Gardasee mit „il Droni“ weiterlesen

WO sind die Leprechaun alle hin?

51 Stunden in Dublin… Power-Travel mit Erschöpfungsgarantie:

Die irische Mytholgie fanden wir im Malahide Castle. Ohne Regenbogen und ohne Gold am Ende des selbigen, dafür mit einmaligem „eye-candy“. Eine Seltenheit in Irland: das Schloss ist zum Teil noch original möbliert.

Offenen Auges suchten wir weiter: der Kobold, neben der Harfe das zweite Wahrzeichen Irlands tanzt wohl nur, wenn man genug Guinness zu sich genommen hat.

Auf ging es in die berühmt-berüchtigte irische PUB-Kultur, insbesondere im Bereich von Templebar findet der interessierte Dublin-Besucher alles über das dritte, inoffizielle Wahrzeichen!

Oscar trink mit mir…

Im Guinness Storehouse in Dublin  – ist nicht nur was für Bierliebhaber. Die Multimedia-Effekte sind bombastisch – es machte einfach Spaß die 7 Stockwerke zu durchforschen und natürlich dann am Ende ein frisches, kühles Guinness zu probieren.

Oscar Wilde rekelt sich auf seinem Stein, als kenne er die Wirkung des dunklen Gebräus nur allzu gut. Die Talking Statuen erzählen alles mit dem richtigen „Audio-Device“ etwas Geheimnisvolles von sich.

36 Löcher Golf gespielt…

8 Millionen Schafe, Millionen lose Steinmauern, uralte Ruinen und Irland ist für den einen oder anderen ein einziger riesengroßer Golfplatz.

In 51 Stunden wurde auf dieser Reise gleich zweimal 18 Loch gespielt. Portmarnock Golf links  – 27 Löcher und ein bekannter Meisterschaftsplatz sowie  den Howth Golf Course, optisch der Attraktivere. Die Drohnen-Cam war dabei.

WAS wäre wenn….

Unsere Eingebung: Was wäre, wenn es den Kobolden in Irland zu langweilig geworden ist? Wenn diese Feenwesen einfach auch mal gern woanders hinreisen wollten – im Süden würden die grünen Mäntel zu warm werden aber der kalte Norden wäre genau richtig: Island, Grönland – ARKTIS?

Wie gut, dass die brandneue HANSEATIC NATURE gerade im Hafen von Dublin lag. Kurz nach ihrer Jungfernfahrt gehen nun die Reisen Richtung Arktis los und im Herbst wären die kleinen Sagengestalten dann in Feuerland und in der Antarktis.

Da sie sich unsichtbar machen können – wir sie auch nicht an der Schulter gepackt bekamen, – mussten wir unsere exklusive Schiffsbesichtigung ganz bodenständig und ohne „Fairytales“ absolvieren.

Da will ich auch mal hin….

An Board waren allerdings magische Momente inklusive: Die LED-Wände und Decken, die Meeres-Farben und das Interieur-Design sind einfach gelungen: ein moderner Sprung ins neue Jahrzehnt der Expeditionsschiffe. Und ich gönne es jedem, der es sich leisten kann: in einer Juniorsuite Unvergessliches erleben.

BARCELONA – die Schöne am Meer

Quirlig. Kulturell. Inspirierend. Kulinarisch. Ein Trip in diese magische Stadt lohnt immer. Die Romantik einiger Plätze zieht jeden in ihren Bann. Wir chillen am Strand der Barceloneta, Sonnen uns im Park Güell, tauchen ein in Gaudis Meisterwerke und entdecken in Gracia die wahre katalanische Atmosphäre. Die Ramblas müssen auch sein, touristisch hin oder her, es gehört einfach zu einem Barcelona-Trip dazu.

Trotz 40 km Fußmarsch in 3 Tagen: kein Gramm verloren. Der Foodwalk macht es unmöglich: Das liegt nicht nur an den köstlichen Churros mit heißer Schokolade und die Coca de Crema zum Frühstück, den Bombas zum Mittagessen – der Name ist Programm – sowie Tappas in allen Variationen zum Abend – inkl. dem Gläschen Cava.

Die unverwechselbare Mischung aus typischen Touristenattraktionen, wie die Sagrada Familia oder die CASA Batlló, den schönsten Märkten in Europa, wie Mercat La Boqueria aber auch dem den abseits gelegenen Märkten wie den Mercat Santa Catarina und den vielen kleinen Feinkostläden, Cafés und Bars, Galerien, Handwerkskunst und und und….eine Stadt, in der 4 Tage wie 24h sind.

Ein LEIDER gibt es dennoch: die Eintrittspreise sind in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Selbst mit dem vorgebuchten Citypass ist man allein an Eintrittsgelder in die bekannten Sehenswürdigkeiten über 100 Euro pro Person los. Der 2 Tagespass mit dem Hop-on – Hop-off Sightseeing Doppeldecker-Bussen ist absolut empfehlenswert und mit 40 Euro pro Person sicher allemal günstiger als Taxifahrten.

Wir waren schon vor 20 Jahren dort, jetzt wieder und auch zukünftig wird Barcelona auf unserer Lieblings-Städte-Trip-Liste stehen.

Und wer weiß, vielleicht erleben wir dann tatsächlich die Fertigstellung der Sagrada Familia. Die ewig kunstvolle Baustelle.

Wenn ein Frack Geschichten erzählen könnte.

Ich hing jahrzehntelang unbeachtet in einem Spiegelschrank im Keller. Mein Bruder war damals schon über 100 Jahre alt und hing neben mir – er konnte mich auch nicht mehr aufmuntern, trotz seiner wärmenden Art.  Er diente schon dem Vater von Prof. Behr  – aber ich war ja das Nesthäkchen der Familie. Also in besagten Spiegel schaute ich das letzte Mal mit Prof. Behr senior. Mannomann sah ich gut aus. Nicht ein Stückchen von mir verschlissen. Tradition und Handarbeit haben mich geboren und viele Ballkleider habe ich zum Tanzen verführt. Damals war eben doch alles noch besser. Das waren meine traurigen Gedanken im Jahre 2007. Wenn ein Frack Geschichten erzählen könnte. weiterlesen

Liebling, zieh dich um…

…Wir müssen doch noch zu….

Wer kennt das nicht, egal ob im Job oder privat: manchmal bleibt einfach keine Zeit nach Hause zu fahren, um sich für einen Anlass umzuziehen…Hier kommt ein wirklich praktisches  Gadget ins Spiel: Die Henty Wingman Tasche ist eine innovative Kleidertasche für alle, die sich unterwegs umziehen müssen. Gepäck 4

Sie lässt sich zu einer kompakten Umhängetasche zusammenrollen, die bequem auf dem Rücken getragen werden kann und sogar in das Handgepäckfach an Bord eines Flugzeugs passt.
Die Tasche besteht aus einem Hauptfach für eine Anzugjacke, Hemden und Hosen oder Kleider, sowie einem außen angebrachten Reissverschlußfach, in  dem andere Gegenstände wie ein kleiner Laptop oder ein Tablet-Computer transportiert werden können.

Damit ist sie ideal für Kurzreisen, denn elektronische Geräte oder mitgebrachte Flüssigkeiten können leicht und schnell für die Überprüfung an der Sicherheitskontrolle aus der Tasche entnommen werden. Der Henty Wingman ist mit halb-steifen Längsrippen verstärkt, um Ihre Kleidung knitterfrei zu halten.

Darüberhinaus gehört eine Zusatztasche zum Wingman, die sich in der Kleidertasche einrollen lässt – ideal zum Transportieren von Schuhen oder kleineren Kleidungsstücken und Hygieneartikeln. Der gesamte Henty Wingman lässt sich mit einer wasserfesten Schutzhülle vor Regen und Witterungschützen – so bleibt der Inhalt immer trocken. Gepäck 3

In dem originellen 60-Sekunden-Video sehen Sie, wie der Henty Wingman funktioniert. Click and watch.

Blanco: ein neues Design Hotel auf Formentera

Formentera ist immer eine Reise wert. Wie jedes Jahr im Oktober fühlen wir uns auf dieser kleinen Insel sehr wohl. Eine neue Attraktion in Es Pujols: das Design Hotel „Blanco.“ Der Name ist Programm. Alles in klarem Weiß gehalten. Die Rezeption wurde eindrucksvoll mit plakativen Elementen gestaltet.  Das kreative Lichtkonzept ist dann am Abend ein weiteres Design- Highlight.

Die Superior Suite hat oben auf dem Dach eine so genannte Chill out Lounge mit Blick aufs Meer….ruhige Lage inbegriffen, obwohl das Blanco Hotel nur 2-3 Gehminuten vom Zentrum entfernt liegt. Der Strand ist ebenso in nur zwei Minuten zu erreichen.

Auf Formentera tut sich viel in den letzten Jahren. Nach und nach entstehen hier Hotels oder werden so modernisiert und renoviert, dass sie den Hotels auf Ibiza in nichts nachstehen. Wir sind schon gespannt, wie Formentera sich nächstes Jahr weiter entwickelt. Hoffen aber, dass die Entwicklung, die Ibiza genommen hat, nicht auf Formentera weitergeführt wird. Denn schon jetzt ist es in den Sommermonaten kaum auszuhalten: die Insel wird überrannt….und so ziehen die Preise weiter an….ein Stop ist nicht in Sicht.

 

 

 

 

Kulinarische Reise auf 99 Quadratkilometern: SYLT

Love it or leave it – denn ändern kannst du Sylt nicht und schon gar nicht das Wetter. Mitten im Sommer erwartete uns ein Herbststurmwetter mit allen Wetterkapriolen, die diese wunderbare Insel zu bieten hatte. Aber ein „Syltie“ weiss das und ist vorbereitet. Überhaupt: schon morgens beim Frühstücken freuten wir uns auf den kommenden Abend, denn wir hatten unsere Reise als Food-Hopping geplant und umgesetzt. Umso besser, wenn es draußen so richtig schön wehte, da kehrt Gemütlichkeit in den zum Teil Reet-bedeckten Restaurants auf.

Angefangen haben wir im Sölring Hof in Rantum: Johannes King hat sich 2 Sterne erkocht und persönlich geleitete er uns an unseren Tisch – das ist selten und eine von uns sehr geschätzte Geste.

Das 5-Gang Menue barg dagegen keinerlei große geschmacklichen Überraschungen – im Vergleich zum nächsten Abend: im 2 Sterne Restaurant im Fährhaus in der Munkmarsch.

Hier waren wir vollauf begeistert von der herausragenden Kochkunst des Alexandro Pape. Seine Sardischen Wurzeln waren geschickt in der Menüabfolge integriert und unser Gaumen jubilierte bei so viel NEUEM auf der Zunge. Wir kommen wieder! Unbedingt.

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